Unter Kolonialwaren versteht man im engeren Sinn Produkte, die aus den damaligen Kolonien importiert wurden, wie z. B. Kaffee, Tee, Tabak, Zitrusfrüchte und Gewürze. Diese Luxuswaren konnte man bei Möller bekommen.
Vor allem aber gab es Lebensmittel für den täglichen Bedarf und Haushaltsartikel aller Art. Vieles wurde noch lose angeboten, aber auch Konserven und andere verpackte Fabrikerzeugnisse waren vorrätig. In der Zeit um die Jahrhundertwende entstanden die ersten Markenzeichen und damit verbundene Produktwerbung z. B. auf emaillierten Blechschildern.